Aktuelle Informationen

Mit der Filmreihen 2018 beleuchten vier Solothurner Organisationen die Themen Sucht, Depression und psychische Gesundheit. Hier erfahren Sie mehr dazu.

Peer zu Recht auf Arbeit

 Jasmin Jossen hat jahrelange Erfahrungen mit psychischen Krisen. Heute macht sie aus ihrem vermeintlichen Defizit eine Kompetenz. Als Peer (Expertin aus Erfahrung) arbeitete sie in einer psychiatrischen Klinik, aktuell ist sie bei der Stiftung Pro Mente Sana unter anderem für die Peer-Weiterbildung mitverantwortlich.

Die Ausstellung "Wege aus der Depression" im Restaurant der psychiatrischen Diensten in Solothurn

In der Ausstellung zeigen 16 Depressions-Erfahrene Hobby-Fotografinnen und -Fotografen aus dem Raum Solothurn mit ihren Bildner ganz unterschiedliche und  persönliche Wege aus ihrer Depression.

Ausstellungsort:          
Restaurant der psychiatrischen Dienste an der Weissensteinstrasse 102 in Solothurn

Ausstellungsdauer:     
Seit 14. November 2017.

 

Idee der Ausstellung

Depressionen gehören zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Erkrankungen: Die tiefe Hoffnungslosigkeit, die fehlende Tatkraft und die Freudlosigkeit  stellen für Betroffene einen enormen Leidensdruck dar. Viele Erkrankte berichten, dass sie in einer depressiven Episode die Welt nur noch wie durch einen grauen Schleier wahrnehmen.

Frauen und Männer aus Solothurn haben für diese Ausstellung ein Foto / ein Sujet gesucht, das ihren individuellen Weg aus der Depression am besten darstellt. Die drei Botschaften des Solothurner Bündnisses gegen Depression dienten dabei als Gedankenanstoss:

- Depression kann jede und jeden treffen
- Depression hat viele Gesichter
- Depression ist behandelbar

Diese Ausstellung möchte Mut machen und mit den verschiedenen Sujets zeigen, dass  jede/r  sich einen eigenen Weg aus der Depression sucht.

Kinofilme zu Depression und Suizid aus Sicht von Betroffenen und Angehörigen diskutiert

Mit der Filmreihe 2017 möchte die Kontaktstelle Selbsthilfe Kanton Solothurn und das Solothurner Bündnis gegen Depression anhand von vier Filmen die Themen Depression und Suizid aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten: Die Kinofilme geben den Menschen und ihrer Geschichte hinter der Krankheit ein Gesicht. In den anschliessenden trialogischen Gesprächen diskutieren Betroffene, Angehörige und Fachpersonen über die Aussagen des Films und berichten über ihre eigenen Erfahrungen. Hier erfahren Sie mehr zu den Filmen.
 

TOPTALK: Mit Triathlon raus aus der Depression

Zwei Depressions-Betroffene und eine Fachperson diskutieren über unterschiedliche Wege aus der Depression. (22.06.2017)

SRF3 Input: Manie – Ein Leben auf der Überholspur

Je höher der Flug, desto tiefer jedoch der Fall. Das zeigt die Geschichte von Manuel und seiner Frau Nora. Der 32-jährige Softwareentwickler leidet unter einer bipolaren Störung. Die letzten 18 Monate waren für die frisch Verheirateten deshalb eine Achterbahnfahrt. Was sie erlebt haben, erzählen sie bei «Input». (11.01.2017)

Radio Lokomotivo - Beitrag zu den 8. Solothurner Aktionstagen psychische Gesundheit

Unter "Programm / Sendungen 2016 / Radio loco-motivo / Nachhall" findet man im "Beitrag vom 19. Oktober 2016." Informationen zu den Aktionstagen psychische Gesundheit im Kanton Solothurn 2016.

Aktionsplan Suizidprävention verabschiedet

Bern, 24.11.2016 - Der Bund, die Kantone und die Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz verstärken ihre Zusammenarbeit im Präventionsbereich. Der Massnahmenplan für die Nationale Strategie zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten wurde im Rahmen des Dialogs Nationale Gesundheitspolitik von Bund und Kantonen genehmigt. Ausserdem verabschiedete der Dialog Massnahmen zur Verbesserung der psychischen Gesundheit und einen Aktionsplan zur Suizidprävention.    

In die Massnahmen des Bundes und der Kantone eingebettet ist die Suizidprävention. Um diese gesamtschweizerisch zu verstärken haben Bund und Kantone aufgrund eines Vorstosses aus dem Parlament (Motion Ingold 11.3973) den Aktionsplan Suizidprävention verabschiedet. Ziel ist es, bis 2030 die jährliche Zahl der Todesfälle um 300 Fälle zu reduzieren.