Aktuelle Informationen

Mit der Filmreihe 2019 beleuchten vier Solothurner Organisationen die Themen Sucht, psychische Gesundheit und Patientenkompetenz

Peer zu Recht auf Arbeit

 Jasmin Jossen hat jahrelange Erfahrungen mit psychischen Krisen. Heute macht sie aus ihrem vermeintlichen Defizit eine Kompetenz. Als Peer (Expertin aus Erfahrung) arbeitete sie in einer psychiatrischen Klinik, aktuell ist sie bei der Stiftung Pro Mente Sana unter anderem für die Peer-Weiterbildung mitverantwortlich.

Die Ausstellung "Wege aus der Depression"

In der Ausstellung aus dem Jahr 2017 zeigten 16 Depressions-Erfahrene Hobby-Fotografinnen und -Fotografen aus dem Raum Solothurn mit ihren Bildner ganz unterschiedliche und  persönliche Wege aus ihrer Depression.

Idee der Ausstellung

Depressionen gehören zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Erkrankungen: Die tiefe Hoffnungslosigkeit, die fehlende Tatkraft und die Freudlosigkeit  stellen für Betroffene einen enormen Leidensdruck dar. Viele Erkrankte berichten, dass sie in einer depressiven Episode die Welt nur noch wie durch einen grauen Schleier wahrnehmen.

Frauen und Männer aus Solothurn haben für diese Ausstellung ein Foto / ein Sujet gesucht, das ihren individuellen Weg aus der Depression am besten darstellt. Die drei Botschaften des Solothurner Bündnisses gegen Depression dienten dabei als Gedankenanstoss:

- Depression kann jede und jeden treffen
- Depression hat viele Gesichter
- Depression ist behandelbar

Diese Ausstellung sollte Mut machen und mit den verschiedenen Sujets zeigen, dass  jede/r  sich einen eigenen Weg aus der Depression sucht.

TOPTALK: Mit Triathlon raus aus der Depression

Zwei Depressions-Betroffene und eine Fachperson diskutieren über unterschiedliche Wege aus der Depression. (22.06.2017)

SRF3 Input: Manie – Ein Leben auf der Überholspur

Je höher der Flug, desto tiefer jedoch der Fall. Das zeigt die Geschichte von Manuel und seiner Frau Nora. Der 32-jährige Softwareentwickler leidet unter einer bipolaren Störung. Die letzten 18 Monate waren für die frisch Verheirateten deshalb eine Achterbahnfahrt. Was sie erlebt haben, erzählen sie bei «Input». (11.01.2017)

Radio loco-motivo

Bei Radio loco-motivo machen Betroffene, Angehörige und Fachpersonen gemeinsam Radio.

In den Projekt-Redaktionen von Radio loco-motivo werden Menschen mit und ohne Psychiatrie-Erfahrung gemeinsam als Radioschaffende für Gemeinschaftsradios ausgebildet. Betroffene, Angehörige und Profis thematisieren zusammen die Psychiatrie am Radio und treten mit ihren Erfahrungen und Haltungen an die Öffentichkeit. Zudem sie berichten in Kolumnen, Beiträgen und Reportagen über ganz unterschiedliche Themen, die sie ihrem Publikum näher bringen möchten.

Die Beiträge drehen sich im weitesten Sinne um «psychiatrische Themen»: z.B. Reportage aus Freizeitangeboten für Menschen mit Psychiatrie-Erfahrung, Stigmatisierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen, Einbezug von Angehörigen, trialogischer Austausch, diverse journalistische Themen aus dem Bereich psychische Erkrankungen, etc. Die Sendungen können im Sendungs-Archiv nachgehört werden.

Aktionsplan Suizidprävention verabschiedet

Bern, 24.11.2016 - Der Bund, die Kantone und die Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz verstärken ihre Zusammenarbeit im Präventionsbereich. Der Massnahmenplan für die Nationale Strategie zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten wurde im Rahmen des Dialogs Nationale Gesundheitspolitik von Bund und Kantonen genehmigt. Ausserdem verabschiedete der Dialog Massnahmen zur Verbesserung der psychischen Gesundheit und einen Aktionsplan zur Suizidprävention.    

In die Massnahmen des Bundes und der Kantone eingebettet ist die Suizidprävention. Um diese gesamtschweizerisch zu verstärken haben Bund und Kantone aufgrund eines Vorstosses aus dem Parlament (Motion Ingold 11.3973) den Aktionsplan Suizidprävention verabschiedet. Ziel ist es, bis 2030 die jährliche Zahl der Todesfälle um 300 Fälle zu reduzieren.